aktuellesgedicht


Neues aus der Literaturkiste von

Kerstin Hebauf

 

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Am Weihnachtsmarkt

dort duftet’s süß

nach Glühwein, der

die Kälte grüßt.

Die Menschen stehen

dicht an dicht,

im warmen Schein

vom Kerzenlicht.

Man blickt umher

hört einen Ruf,

dann folgt der Fuß

dem nächsten Duft.

 

Ein Mandeldampf,

der wärmt und zieht.

So koestlich, 

dass es jeder liebt.

 

Man sieht 

die Kerzenbude dort,

und schau,  ein Schein

zieht weiter fort.

 

Lichterketten –

gelb und bunt.

Als riefen sie:

„Schaut hin!“ – tut kund:

Gesucht wird Halt

in schwerer Zeit,

ein Funken stiller

Menschlichkeit.

 

Doch hinter Lichtern

steht die Frage:

Was feiern wir

in diesen Tagen?

 

Streaming laut,

die Stille schweigt.

Wer hört noch hin,

wo Menschsein zeigt?

 

Zwischen Tannen, 

still und alt,

ruht ein Flüstern – mild - 

nicht kalt.

Sie tragen Lichter, 

Jahr für Jahr.

Als wüssten sie, was einmal war.

Im Grün, das durch 

die Winter trägt,

liegt Trost und Hoffnung, was bewegt.

 Denn mitten in der Dunkelheit

 da glimmt ein Funken

Menschlichkeit.

 

Wo jemand teilt,

statt nur zu kriegen –

da kann ein Fest

im Kleinen siegen.

 

Mag Welt auch wanken,

laut und blind –

 

Adventszeit lebt,

wo Menschen sind.

 

Ein Stern.

Ein Blick.

Ein neuer Sinn.

 

 

Vielleicht beginnt das Fest –

hier drin. 🌟

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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