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Neues aus der Literaturkiste von Kerstin Hebauf
************************************************************************************************************************************************* Am Weihnachtsmarkt dort duftet’s süß nach Glühwein, der die Kälte grüßt. Die Menschen stehen dicht an dicht, im warmen Schein vom Kerzenlicht. Man blickt umher hört einen Ruf, dann folgt der Fuß dem nächsten Duft.
Ein Mandeldampf, der wärmt und zieht. So koestlich, dass es jeder liebt.
Man sieht die Kerzenbude dort, und schau, ein Schein zieht weiter fort.
Lichterketten – gelb und bunt. Als riefen sie: „Schaut hin!“ – tut kund: Gesucht wird Halt in schwerer Zeit, ein Funken stiller Menschlichkeit.
Doch hinter Lichtern steht die Frage: Was feiern wir in diesen Tagen?
Streaming laut, die Stille schweigt. Wer hört noch hin, wo Menschsein zeigt?
Zwischen Tannen, still und alt, ruht ein Flüstern – mild - nicht kalt. Sie tragen Lichter, Jahr für Jahr. Als wüssten sie, was einmal war. Im Grün, das durch die Winter trägt, liegt Trost und Hoffnung, was bewegt. Denn mitten in der Dunkelheit da glimmt ein Funken Menschlichkeit.
Wo jemand teilt, statt nur zu kriegen – da kann ein Fest im Kleinen siegen.
Mag Welt auch wanken, laut und blind –
Adventszeit lebt, wo Menschen sind.
Ein Stern. Ein Blick. Ein neuer Sinn.
Vielleicht beginnt das Fest – hier drin. 🌟
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